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"an(ge)dacht - kommt herein - eintritt frei für alle - nehmt platz fuer eine atem-pause."

Die Feldkirche - nicht nur ein Kulturdenkmal

Die Feldkirche im Stadtteil Neuwied-Feldkirchen, ist ein Spätromanischer Pfeilerbau, 1. Hälfte 13 Jh., um 1500 zur stufenförmigen Emporenhalle umgebaut; romanischer Taufstein, Anfang 12 Jh.; Gesamtanlage mit Pfarrhaus: Bruchsteinbau, 2. Hälfte 19. Jh., und ehemalige Gerichtsstätte mit Lindenbaum.

Die Feldkirche in Neuwied-Feldkirchen (Wollendorf) - ein Kulturdenkmal

Es wird mit Bezug auf den Archivrath Beyer (Geschichte vom Hammerstein, Seite 552) berichtet: "Bei den Burggrafen selbst führte die ältere oder Johannische Linie 3 rothe Hämmer im silbernen Felde; die jüngere oder Arnoldsche Linie 3 rothe Hämmer im goldenen Felde." In dem Alter der Linien scheint hier eine Verwechselung stattzufinden, da auch nach Günther und Fahne Arnold der ältere, Johann der jüngere der Brüder gewesen ist.

Was die Tinkturen betrifft, so dient allerdings eine Urkunde von 1300 insofern zur Bestätigung, dass als der Chorbischof Albert von Cöln und Pfarrer zu Feldkirchen, selbst ein Mtglied der burggräflichen Familie, bei Stiftung des St. Georgen-Altars in seiner Pfarrei ausdrücklich festsetzt, dass der jeweilige Burggraf zu Hammerstein, und zwar derjenige, welcher einen goldenen Schild mit drei rothen Hämmern führe (portana clippeum aureum com tribus rubeis malleis) Patron des Altars sein solle, (Günther die Burggrafschaft Hammerstein und ihre Burggrafen 1821); woraus dann wohl folgt, dass die andere Linie andere Tinkturen, nämlich im silbernen Schilde drei rothe Hämmer geführt habe.

Zitat aus: Archiv für Deutsche Adels-Geschichte, Genealogie, Heraldik und sphragistik. Vierteljahresschrift. I. Teil Mit fünf Siegeltafeln. Berlin 1863, Verlag von L. von Warnsdorff.

Erich Walther, April 2010.

 

Das Geläut der Feldkirche

Sofern Sie Lautsprecher an Ihrem PC besitzen, können Sie die Glocken der Feldkirche hören! Durch einen Maus-Klick auf "Glocken" wird eine mp3-Sounddatei (2.20 MB) geöffnet.

Das Photo wurde im Glockenturm der Feldkirche gemacht und zeigt den Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Feldkirchen, Herrn Rademacher.

  Pfarrer Rademacher an einer Glocke der Feldkirche in 2009

Konzerte & Orgelmusik in der Feldkirche

Der Kantor der Feldkirche Herr Dr. Karsten Lüdtke  

Orgelmusik-Konzerte in der Feldkirche

Durch einen Maus-Klick auf "Orgel"hören Sie gespielt auf der Orgel der evangelischen Feldkirche in Neuwied, eine Fuge von Alessandro Scarlatti. Interpretiert vom Kantor der romanischen Feldkirche, Herrn Dr. Karsten Lüdtke.

Ein Ausschnitt aus seiner CD: "Eine musikalische Wanderung von Hofhaimer bis Lemmens." Publiziert vom Molette-Verla.

Erhältlich im Online-Shop des Verlages, sowie auch direkt über die Webseite:
Ev. Kirchengemeinde Feldkirchen.

Was hat "Das Mosellied" mit der Feldkirche zu tun?

Das "Casino" in Traben-Trarbach suchte in 1846 mittels einer öffentliche Ausschreibung ein "Mosellied".

Als Preis wurde ein Fuder Wein gestiftet.

Von 171 Einsendungen wurde das Lied "Des Deutschen Rheines Braut" von Julius Otto jun. aus Dresden gewählt, die Melodie stammte von seinem Vater.

1350 Flaschen gingen nach Sachsen. Das Lied wurde aber nicht wirklich populär.

  Gedenkstein für den Pfarrer Carl Theodor Reck a.d. Friedhof der Feldkirche

Nach einem Jahr trat die Jury noch einmal zusammen und schaute nach dem 2. Preisträger: Das Lied "Im weiten deutschen Lande" wurde vom Männergesangverein "Liederkranz" in Trier einstudiert und verbreitete sich schnell an der Mosel. Der Text war von Karl Theodor Reck, Pfarrer in Feldkirchen (*1815 in Neuwied, +1873 zu Feldkirchen). Die Melodie stammte vom Trierer Domorganist Georg Schmidt, gebürtig aus Moselkern.

  Liedtext & Noten: Mosellied.pdf

Aktuelle Informationen über die Ev. Kirchengemeinde Neuwied-Feldkirchen, Öffnungszeiten, Veranstaltungs- und Konzert-Termine erhalten Sie auf der Internetseite der: Ev. Kirchengemeinde Feldkirchen

 

Stand: 06. Dezember 2010